1. Was ist ein Spot?
Ein Spot informiert andere Funkamateure darüber, dass eine Station auf einer bestimmten Frequenz und in einer bestimmten Betriebsart aktiv ist.
GMA kann Spots nicht nur im eigenen System veröffentlichen, sondern - je nach ausgewähltem Ziel - auch an externe Spotting-Systeme weitergeben.
2. Die Spotting-Systeme sind voneinander unabhängig
GMA, SOTA, POTA, WWFF und DX-Cluster sind unterschiedliche Systeme. Ein Spot in einem System erscheint deshalb nicht automatisch in allen anderen Systemen.
Beim Spotten über GMA wählst Du aus, an welche verfügbaren Systeme Dein Spot gesendet werden soll.
3. Was ist ein DX-Cluster?
Ein DX-Cluster ist ein Netzwerk, über das Funkamateure aktuelle Funkaktivitäten melden. Solche Meldungen werden als DX-Spots bezeichnet.
Es gibt viele verschiedene DX-Cluster. Du kannst den Cluster verwenden, den Du auch sonst bevorzugst.
Damit GMA einen Spot über Deinen DX-Cluster senden kann, müssen die Adresse und der Port dieses Clusters in Deinem GMA-Profil eingetragen sein.
Beispiel:
DX Cluster Adresse: dx.da0bcc.de DX Cluster Port: 7300
Beim Verbindungsaufbau meldet sich GMA mit Deinem Rufzeichen am angegebenen DX-Cluster an. Der Spot wird anschließend über diesen Cluster gesendet.
4. Einstellungen im GMA-Profil
Die benötigten Angaben findest Du in Deinem GMA-Profil unter weitere Autorisierungen.
Dort können unter anderem Zugangsdaten für SOTA und POTA sowie die Adresse und der Port Deines DX-Clusters hinterlegt werden.
Nur Systeme, für die die notwendigen Angaben vorhanden sind, können von GMA in Deinem Namen genutzt werden.
5. Spotten über SOTA
Wenn Du Spots an SOTA senden möchtest, müssen Deine SOTA-Zugangsdaten im GMA-Profil hinterlegt sein.
Wenn SOTA funktioniert, andere Spotting-Systeme aber nicht, bedeutet das nicht automatisch, dass mit dem GMA-Spotting etwas nicht stimmt. Für die anderen Systeme können zusätzliche Zugangsdaten oder Einstellungen erforderlich sein.
6. Spotten über POTA
Auch Spots an POTA können über GMA gesendet werden. Dafür benötigt GMA die entsprechenden Zugangsdaten.
Besonders wichtig ist dies, wenn Du Dich bei POTA über ein Google-Konto angemeldet hast. Damit GMA in Deinem Namen einen POTA-Spot senden kann, müssen die dafür benötigten Zugangsdaten ebenfalls im GMA-Profil hinterlegt werden.
Ohne diese Autorisierung kann GMA keinen POTA-Spot in Deinem Namen absetzen.
7. Sicherheit Deiner Zugangsdaten
Die in Deinem GMA-Profil hinterlegten Zugangsdaten werden verschlüsselt gespeichert.
Wenn Du trotzdem Bedenken hast, persönliche Zugangsdaten bei GMA zu hinterlegen, musst Du diese Angaben selbstverständlich nicht eintragen. Die betreffenden externen Spotting-Systeme können dann jedoch nicht über GMA in Deinem Namen genutzt werden.
8. Anmeldung über Google und andere Anbieter
Die Anmeldung über Google oder einen anderen externen Anbieter ist bequem, kann aber die Nutzung durch andere Anwendungen erschweren.
Wenn eine Amateurfunk-Plattform eine eigene Anmeldung mit Benutzername und Passwort anbietet, kann diese für die Verbindung mit anderen Amateurfunk-Anwendungen einfacher sein.
9. Das GMA Spot Center
Im GMA Spot Center kannst Du einen Spot gleichzeitig an ein oder mehrere Spotting-Systeme senden.
Dazu trägst Du zunächst das Rufzeichen des Aktivierers, die Frequenz und die Betriebsart ein. Anschließend kannst Du die Referenzen der Programme eintragen, die Du gerade aktivierst.
Referenzen richtig eintragen
GMA, SOTA, WWFF und POTA verwenden jeweils eigene Referenzen. Eine Referenz wird deshalb immer in das Feld des dazugehörigen Programms eingetragen.
Wenn ein Standort gleichzeitig zu mehreren Programmen gehört, kannst Du mehrere Referenzfelder ausfüllen. Die Referenzen werden nicht einfach untereinander ausgetauscht oder in eine Referenz eines anderen Programms umgewandelt.
Wenn GMA beim Aufruf des Spot Centers bereits Referenzen übernommen oder vorbelegt hat, prüfe bitte trotzdem, ob diese zu Deiner aktuellen Aktivierung gehören.
Wohin soll der Spot gesendet werden?
Unter Send to wählst Du die Systeme aus, an die der Spot tatsächlich gesendet werden soll. Du kannst ein einzelnes System oder mehrere Systeme auswählen.
Wenn Du beispielsweise eine GMA-, SOTA-, WWFF- und POTA-Referenz aktivierst, kannst Du alle vier Referenzen eintragen und anschließend die gewünschten Spotting-Systeme auswählen.
Für den DX-Cluster gibt es kein eigenes Referenzfeld. Der DX-Cluster ist ein separates Spotting-Netzwerk und verwendet die für den Spot vorhandenen Informationen.
Ausgegraute Angaben sind nur Beispiele
Ausgegraute Texte in leeren Eingabefeldern sind nur Beispiele. Sie sind keine bereits übernommenen Daten und werden nicht mit Deinem Spot gesendet.
Solche Beispiele werden mit z. B. gekennzeichnet, damit sie nicht mit echten Rufzeichen oder Referenzen verwechselt werden.
10. Warum erscheint mein Spot nur bei SOTA?
Wenn beispielsweise Deine SOTA-Zugangsdaten korrekt hinterlegt sind, für POTA oder den DX-Cluster aber Angaben fehlen, kann GMA den Spot nur an die Systeme senden, für die eine gültige Autorisierung vorhanden ist.
Prüfe deshalb zuerst in Deinem GMA-Profil unter weitere Autorisierungen, ob die notwendigen Angaben für das gewünschte Spotting-System vollständig eingetragen sind.